Bilder des Monats

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Juni 2021 - Wiesensalbei mit Hummel und Bergsandglöckchen. Die neue Blühfläche auf dem Friedhof in Asendorf wird sehr gut von Insekten besucht. Neben Nahrung bietet der Friedhof auch Nistmöglichkeiten und Wasser für die Insekten.
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April 2021 - Kuckuckslichtnelke. Vor einer Woche haben wir die Kuckuckslichtnelken auf dem Friedhof in Asendorf gepflanzt. Die farblich markierten Holzlatten sollen Blühfarbe und  voraussichtliche Wuchshöhe darstellen. Die Farbe ist recht gut getroffen, die Wuchshöhe darf noch ein wenig zulegen. Erste Insekten waren auch schon zwischen den Kuckuckslichtnelken zu sehen.
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Januar 2021 - Schneeblumen. Die Blühfläche im Heiligenberg ist von einer Schicht aus Schnee, Eis und Kristallen überzigen. Die Blüten schimmern in der Sonne, ein prächtiger Anblick. Die Blühinitiative bereitet sich auf der Frühjahr vor. Saatgut wird bestellt und die neuen Projekte werdne vorbereitet. Draußen herrscht noch Winterruhe. Wir warten auf den Frühling, auf die ersten Blüten und die ersten Kohlweißlinge. Dann wird es Zeit den Aufwuchs, der noch da ist zu schneiden und nach Möglichkeit zu entfernen.
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Juli 20200 -Blühinseln: Auf der Blühfläche am Spritzenhaus in Asendorf haben wir in die ausgesäten Blühmischungen eine Reihe von Blühinseln gepflanzt. Diese gepflanzten Bereiche bieten dem Auge eine Abwechslung in der großen bunten Fläche. Durch die Pflanzung gelingt es relativ sicher auch Arten wie z.B. die Glockenblume zu etablieren, die sich sonst nur sehr schwer ansiedeln lassen. Es lohnt sich, sich die Mühe zu machen und in ein paar Töpfen einige Pflanzen vorzuziehen und in die Blühfläche einzupflanzen.
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Juni 2020 Auf der Blühfläche auf dem Heiligen Berg

In den letzten Tagen hat es ordentlich zu blühen angefangen. Immer mehr Insekten sind unterwegs, wie auch die Hummel auf dieser Sumpfdiestel. Wir freuen uns auf die Flächenbegehung am 8. Juli.

Mai 2020:  Der Wiesensalbei blüht in Asendorf am Spritzenhaus prächtig. Apart wird das Bild durch den im letzten Jahr ausgesamten Inkarnatklee, der in der Sonne eine schöne Farbabstufung mit dem Wiesensalbei bildet. Der Sauer-Ampfedr vervollständigt die Komposition.

April 2020: Ein großes Problem sind bei jeder Anlage einer Blühfläche die im Boden befindlichen Samen. Man rechnet mit ca. 20.000 Samen je Liter Boden. D.h. wenn man ein paar Samen einer Blühmischung in den Boden einarbeitet, dann stehen diese in direkter Konkurrenz zu den ohnehin im Boden befindlichen Samen. Diese bodenbürtigen Samen sind oftmals hervorragend an die Standortbedingungen angepasst und keimen schnell und die Sämlinge entwickeln sich sehr schnell. Die ausgesäte Blühmischung hat dann keine Chance.

Man muss also das im Boden befindliche Samenpotential reduzieren. Der sicherste Weg ist das Abtragen der oberen Bodenschicht. Das ist aber recht aufwändig und teuer. Eine weitere Maßnahme, die man machen kann demonstrieren wir auf dem Asendorfer Blühfeld am Spritzenhaus. Auf ca. 100 m² haben wir eine schwarze Plane ausgebracht, nachdem wir den Boden bearbeitet haben. Jetzt nach dem Regen ist der Boden feucht und das im Boden befindliche Saatgut fängt bei den warmen Temperaturen an zu keimen. Unter der schwarzen Plane wird es recht heiß und die jungen Keimlinge sterben bald ab. Nach ca. 4 Wochen wird die Plane entfernt und der Boden lässt sich dann gut mit einer Blühmischung einsäen.

Oktober 2019: Das Forsthaus Heiligenberg stellt der Blühinitiative diese Rasenfläche zur Umwandlung in eine Blühfläche zur Verfügung. Ziel ist die heimische Insektenvielfalt zu fördern und zu erhalten.

Für die Renaturierung wird die Fläche im Herbst 2019 gepflügt. Im Frühjahr 2020 erfolgt eine feinkrümelige Saatbettbereitung. Anschließend wird eine Saatmischung mit gebietseigenem Saatgut ausgebracht. An ausgewählten Stellen werden Blühfenster mit einzelnen Arten angelegt, die für bestimmte Insektenarten oder Insektengruppen wichtig sind.

September 2019 - Eschweger Blütenzauber: Schon 6 Wochen nach Aussaat zeigt die Blühmischung 'Eschweger Blütenzauber' ein buntes Bild. Nach sorgfältiger Bodenvorbereitung wurde die Mischung im Juli mit 2 g Saagut/m² ausgebracht (ca. 120 €/kg - z.B. über Amazon). Der Boden wurde mit ca. 20 l Wasser/m² jeden zweiten Tag 5 mal gewässert. Das Auflaufen war sehr zügig. Etwa drei Wochen nach Aussaat war die Fläche durchgängig grün. Vereinzelt wurden aufgelaufene Melden und Gräser entfernt. Nach 6 Wochen begann die Blüte und ein reichlicher Insektenbesuch war zu verzeichnen. Der 'Eschweger Blütenzauber' enthält für unseren Geschmack ein wenig zu viel Natternkopf (Echium vulgare) ist aber als schnelle und vor allem niedrige Blühmischung (< 60 cm) für den Gartenbereich durchaus zu empfehlen. Die Mischung ist nicht winterhart.