24. April 2021:  Auf der Blühfläche im Heiligenberg blühen die Taubnesseln und erste Wildbienen suchen nach Nahrung. Die Fläche wurde Ende März gemäht. Die sehr geringe Biomasse konnte auf der Fläche liegen bleiben. An vielen Stellen macht sich aber Ampfer breit und muss gestochen werden. Der untere Teil der Fläche wird mit einer Plane gegen Quecke, Ampfer und Brennnesseln für die nächsten Monate überdeckt. Im Spätsommer wird hier neu eingesät und gepflanzt.

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14. November 2020:  Die Blüten sind weitgehend verblüt. Vor dem Winter haben wir die gesamte Fläche noch einmal systematisch nach unerwünschten Pflanzen abgegangen und diese entfernt. Vor allem der Ampfer hatte sich an einigen Stellen breit gemacht und drohte alle anderen Pflanzenarten zu unterdrücken. Jetzt kann die Fläche in den Winter gehen. Als nächstes werden wir im März die Fläche nochmals abgehen und dann in Lücken etwas nachsäen oder gezielt noch einige kleine Blühinseln anpflanzen. Dazu haben wir schon mehr als 3.000 Pflanzen angezogen.

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Sommer 2020: Auf der Blühfläche auf dem Heiligenberg blühen die Glockenblumen zusammen mit den Kornblumen. Überall summt es. Zahlreiche unterschiedliche Insekten sind zu beobachten. Die beiden Führungen, die wir im Juni durchführen können werden gut angenommen. Insgesamt können wir mit dem Erfolg des ersten Jahres ganz zufrieden sein.

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18. April 2020:  Auch die zweite Teilfläche ist nun befahrbar und kann bearbeitet und eingesät werden. Der Grundmischung haben wir gebietseigenes Saatgut von Kuckuckslichtnelke (Silene flus-cuculi) , Sumpf-Schafgarbe (Achilea ptarmica) und Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) beigefügt.

Die gepflanzten Blühfenster werden bewässert, damit die Pflanzen in der Trockenheit überleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. April 2020:  Die ersten 10 Blühfenster wurden gepflanzt. 500 Einzelpflanzen wurden in Töpfchen angezogen (Wiesenglockenblumen, Wiesenflockenblumen, Margeriten und Kuckuckslichtnelke) und jetzt nach ca. 2 Monaten ausgepflanzt. Dabei wurde die Erstgenannten drei Arten in die Teilfläche b gepflanzt und die Kukuckslichtnelke in die noch nicht gefräste Teilfläche c. Wir gehen davon aus, dass es ihr auf dieser feuchen Wiese gut gefallen wird.

März 2020: Nach der Bearbeitung wird die bearbeitete Fläche auch eingesät. Es ist eigentlich noch zu kalt. Aber wir wissen nicht wie sich die Beschränkungen während der Corona Epidemie weiter entwickeln. Daher beschließen wir die Einsaat zu wagen.

März 2020: Erste Arbeiten 2020 können starten. Die Teilfläche b und der westliche Teil der Teilfläche a lassen sich mit einer Fräse bearbeiten. Auf der Teilfläche c versinkt der Traktor allerdings.

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November 2019: Die Blühmischung wird für die Fläche zusammen gestellt.

Basis für die Aussaat im Frühjahr wird die Regiomischung Feldraine und Säume UG1 - UG1 - Nordwestdt. Tiefland und angrenzend nach RegioZert (Mischungs-ID-Nr. D540/7290) von Saaten Zeller sein.

Die Mischung enthält 10 % Gräser und 90 % Kräuter & Leguminosen - insgesamt 30 Arten und kostet 86,80 €/kg. Die Aussaatstärke beträgt 1 g/m².

Oktober 2019: Die Fläche wurde gefräst

Oktober 2019: Der obere Teil der Fläche wurde gepflügt. Der untere Teil ist durch die ergiebigen Niederschläge im Oktober stark vernässt, so dass eine Bearbeitung derzeit nicht möglich ist.

Oktober 2019: Das Forsthaus Heiligenberg stellt der Blühinitiative diese Rasenfläche zur Umwandlung in eine Blühfläche zur Verfügung. Ziel ist die heimische Insektenvielfalt zu fördern und zu erhalten.

Für die Renaturierung wird die Fläche im Herbst 2019 gepflügt. Im Frühjahr 2020 erfolgt eine feinkrümelige Saatbettbereitung. Anschließend wird eine Saatmischung mit gebietseigenem Saatgut ausgebracht. An ausgewählten Stellen werden Blühfenster mit einzelnen Arten angelegt, die für bestimmte Insektenarten oder Insektengruppen wichtig sind.

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Die Fläche gliedert sich in drei Teilbereiche:

a. Trocken und nährstoffarm (Waldrand)

b. Wechselfeucht, mäßig stickstoffreich (Hang)

c. Feucht und nährstoffreich (gewässernah)